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Akupunktur

In China wird die Akupunktur seit vielen tausend Jahren angewandt. In der Mitte des vergangenen Jahrhunderts fand die Akupunktur ihren Weg aus Asien in unsere westliche Welt und erfreut sich seither immer größerer Akzeptanz und Beliebtheit.

In der Vorstellung der Chinesischen Medizin ist körperliche, seelische und geistige Gesundheit nur mit einem harmonischen Qi-Fluss möglich. Qi bedeutet so viel wie Lebenskraft oder Lebensenergie. Eine Lebenskraft, die jede Lebensaktivität ermöglicht, wie die Funktion innerer Organe und damit Atmung, Herzschlag, Verdauung, aber auch Bewegungen, Körperabwehr und Wärme. Qi muss an jeder Stelle des Körpers verfügbar sein. Daher fließt es beständig durch Leitbahnen oder Meridiane Diese Meridiane bilden ein komplexes Netzwerk von Kopf bis Fuß und von außen nach innen, so dass die einzelnen Körperregionen und -organe miteinander verbunden sind. Daher ist es üblich, dass Beschwerden über entfernt liegende Akupunkturpunkte behandelt werden, z.B. Kopfschmerzen über Punkte am Fuß oder Bauchschmerzen über Punkte am Unterschenkel.

In unseren Breiten ist die Akupunktur insbesondere für die Behandlung von chronischen Erkrankungen, Kopfschmerzen, Migräne oder Kniearthrose bekannt. Sie kann jedoch sehr viel mehr! Mit zarten Nadeln werden an Akupunkturpunkten Impulse gesetzt, die tiefgreifende Veränderungen im Organismus hervorrufen. Daher kann - neben den bereits erwähnten - eine Vielzahl an Beschwerden wie Schlafstörungen, Rückenschmerzen, Verdauungsprobleme, Erkältung, Menstruationsstörungen, Allergien, funktionelle Störungen, chronische Zustände, Erschöpfung, Depression etc. mit Akupunktur behandelt werden. Eine genaue Indikationsliste der WHO finden Sie hier.
Akupunkturpunkte können nicht nur über Nadeln, sondern auch über Pflaster, Kügelchen, Laser oder Moxibustion beeinflusst werden. Als Moxibustion wird das Erwärmen von Wolle aus den Blättern des Beifußes (Artemisia vulgaris) über einem Akupunkturpunkt bezeichnet, welches tief wärmende oder sehr bewegende Impulse setzen kann.

Auch Kinder können mit Akupunktur behandelt werden. Kinder sind sehr sensibel und reagieren gut auf kleine Reize, so dass die Verwendung von Kügelchen, Pflastern oder Moxa meist schon ausreicht. Sollte doch genadelt werden müssen, können die Nadeln meist sofort wieder entfernt werden oder sie werden nur wenige Minuten belassen. Ich behandele meine eigenen Kinder regelmäßig erfolgreich auf diese Weise.

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